Die Stimmung Straßburgs – „Ein Plädoyer für den europäischen Traum“ oder „Zwischendrin“

von Marcel Fortus

Straßburg. Eine Stadt im Zwischendrin. Besser kann ich es nicht beschreiben. Ich spürte diese Stimmung jedes Mal, wenn ich mir vergegenwärtigte, wo ich bin. Eine Stadt zwischen Deutschland und Frankreich, die früher die ganze Zeit von einem zum anderen Land gewechselt ist. Vor allem durch blutige Kriege. Eine Stadt zwischen Mittelalter und Moderne, wo an einem Platz eine gigantische Kirche steht und an einem anderen Platz die riesige Glasfassade des europäischen Parlaments thront. Eine Stadt, die zum ausruhen und entspannen in großen Parks immer wieder einlädt, aber auch die Stadt, durch die häufig bewaffnete Soldaten laufen, die einen immer wieder an die Terroranschläge in Frankreich erinnern. Auf unseren Erkundungstouren sehen wir manchmal in ganzen Vierteln keine Menschenseele, und in der Altstadt treffen wir Menschen, die laut gegen den Sozialstaatabbau durch Macron protestieren. Weiterlesen

Über das Schreiben

von Marcel Fortus

“Viele Leute sagen, man soll nicht mehr übers Schreiben schreiben, ich hab’ das Gefühl, die meisten können nicht einmal ‘schreiben’ schreiben” – MoTrip in “Schreiben, schreiben”

Worüber soll man heute noch schreiben?
Regel Nummer eins ist es, mit dem Anfang anzufangen und mit dem Ende zu enden. Ich fange am Ende an und ende auch dort. Der Text hat keinen Anfang, nur eine Erkenntnis, die anfänglich unbewusst dasteht, sich während des Textes herauskristallisiert und letztendlich alles überragt. Weiterlesen

Eine Woche harte Arbeit. Eine Woche komplett neue Erfahrungen sammeln. Eine Woche Radio hautnah.

von Joy Schwab

Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie es beim Radio so läuft? Ihr wolltet schon immer mal wissen, ob noch mehr dahintersteckt als nur Menschen, die reden und Musik abspielen? Ich würde euch gerne zeigen, dass Radio viel mehr ist als man immer denkt. Denn ich habe zusammen mit meiner Klasse das Radiomachen hautnah erleben dürfen und ich sage euch: Es ist alles andere als ein Zuckerschlecken! Weiterlesen

Und wie war die Schule heute??

von Andzelika Gürich

Wer kennt es nicht? Es ist Notenschluss, aber es sind immer noch zwei Wochen Schule zu überbrücken, in welchen bekanntlich nicht mehr viel passiert. An meiner Schule werden dann Spiele gespielt, Disneyfilme geguckt und gefühlt essen wir jeden Tag Kuchen und unsere Lehrer spendieren uns Eis. Das klingt ja alles schön und gut, jedoch stelle ich mir die Frage, ob man diese Zeit nicht auch sinnvoller nutzen könnte. Wie wäre es mit zum Beispiel mit Bewerbungstraining? Ich besuche die elfte Klasse eines Gymnasiums und habe, was dieses Thema angeht, mir das Meiste selbst oder durch Seminare der Roland Berger Stiftung erarbeitet. Weiterlesen

Die Englisch-Akademie in Benediktbeuern

von Las Rabaty

Kaum ist das Schuljahr zu Ende, das Zeugnis abgehakt und die Schule schon vergessen, beginnt die Vorfreude auf die Ferienakademie. Man packt schnell alles ein, gibt seinen Freunden Bescheid und schon sitzt man im Zug, auf dem Weg in ein anderes Bundesland. Dieses Jahr war ich bei der Englischakademie dabei, welche in Bayern, genaugenommen in Benediktbeuern, stattfand. Weiterlesen

Ein Abend im Zeichen der Menschenwürde

von Andzelika Gürich und Las Rabaty

Als Roland Berger 2008 eine eigene Stiftung gründete, verankerte er in der Stiftungssatzung zwei Zwecke: Das Deutsche Schülerstipendium, welches Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland unterstützt, und den Roland Berger Preis für Menschenwürde. Dieser Preis zeichnet besondere Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt aus, welche mit ihren Aktionen und Bewegungen die Menschenwürde und -rechte wahren und beschützen. Das Preisgeld wird über mehrere Jahre verteilt ausgeschüttet und ist zweckgebunden. Am 4. Mai 2017 fand die Preisverleihung zum mittlerweile siebten Mal statt. Weiterlesen

„Lügenpresse“ und „Filterblasen“ – Bedeutungsverlust von traditionellen Medien?

von Marcel Fortus, Andzelika Gürich, Las Rabaty, Tuna Safak, Joy Schwab

Die europäische Jugend betrachtet die Vertrauenswürdigkeit der Medien skeptisch. 79% aller 18-35 Jährigen glauben nicht mehr den klassischen Medien. In Deutschland ist der Vertrauensverlust nicht ganz so groß. Der Wert liegt hier bei 22%. Das war das Ergebnis der Studie „Generation What?“, die Anfang April 2017 veröffentlicht wurde. Diese Studie wurde europaweit von der Vereinigung EBU (Europäische Rundfunkunion) durchgeführt.
(Link: http://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/generation-what-europaeischer-abschlussbericht-100.html) 

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Wir machen Fernsehen!

von Ramies Barkat 

In den Herbstferien fand in Berlin ein Film- und Fernsehseminar statt, in dem vier tolle, selbstgedrehte Kurzfilme entstanden sind, die man auf jeden Fall angesehen haben sollte! In den Filmen (die ihr übrigens unten ansehen könnt) geht es um verschiedenste Themen: Eine Stipendiatengruppe besuchte das Lunchkonzert in der Berliner Philharmonie, eine andere traf sich mit Geflüchteten, die in Deutschland eine neue Heimat suchen. Außerdem gibt es einen Film über das Berliner Eishockey-Team „Die Eisbären“ und für den vierten Film begab sich das „Fernsehteam“ auf Spurensuche an der Berliner Mauer. Weiterlesen