Sprechertreffen der Roland Berger Stiftung in Stuttgart

Als wir uns von Passanten durch die Baden-Württemberg’sche Hauptstadt tragen ließen…
von Farnaz Nasiriamini

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Aus fast allen Bundesländern Deutschlands reisten wir Stipendiatensprecher jeweils zu zweit am 27. September nach Stuttgart, um uns an diesem Wochenende über die aktuellen Anliegen der Stiftung und unserer jeweiligen Bundesländer auszutauschen. Natürlich freuten wir uns umso mehr, als das eine schöne Gelegenheit war, altbekannte Gesichter und mittlerweile liebgewonnene Freunde wiederzusehen und Neue kennenzulernen.

Am Stuttgarter Hauptbahnhof hielten wir alle erst einmal nach dem berühmten „Stuttgart 21“ Ausschau und stellten nüchtern fest, dass es sich um „ganz normale“ Bauarbeiten handelt. Nur dauern die eben etwas länger. Noch 20, vielleicht 30 Jahre oder so.

Nachdem schließlich gegen 21 Uhr auch das letzte Duo – die Kollegen aus Nordrhein-Westfalen –  angekommen war und wir gut italienisch gegessen hatten, ging es für uns ins Hotel. Früh zu Bett lautete die Devise, denn am Samstag würden wir unsere Kräfte brauchen.

So machten wir uns also dann Samstag Morgen nach einem gemütlichen Frühstück trotz aller guten Vorsätze noch ein wenig verschlafen auf den Weg in das Büro der Roland Berger Stiftung in der Löffelstraße. Es wurde eifrig mit diskutiert und gelauscht, wie die aktuelle Lage unserer Mitstipendiaten in ihren Bundesländern aussieht. Neue Ideen wurden eingebracht und so manche Problematik analysiert. Nachdem alle Duos der Bundesländer berichtet hatten, arbeiteten wir in kleinen Gruppen Lösungsvorschläge zu verschiedenen konkreten Fragestellungen aus.

Neben der intensiven Arbeit kam aber auch das Vergnügen nicht zu kurz. So ging es dann abends in die Stuttgarter Innenstadt, wo auch schon die nächste Herausforderung auf uns wartete: eine Stadtrallye! Und die hatte es wirklich in sich. Schritt für Schritt lösten wir die witzigen Aufgaben: Die Passanten staunten nicht schlecht, als wir sie darum baten, einzelne von uns auf der Straße rumzutragen, oder als manch einer von uns als Kopie einer Statue posierte. Wir mussten uns sogar als Gruppe in eine Telefonzelle einschließen!  Die verwirrten Gesichter der Passanten nahmen wir immer wieder schmunzelnd auf. Natürlich wurde alles mit der Kamera festgehalten.

Abends ging es für uns in das leckere mexikanische Resteraunt Bestitos und anschließend wieder ins Hotel. Viel zu schnell war der Sonntag da und schon brachen wir wieder auf in die Heimat. Für diejenigen unter uns, die einen weiteren Weg hatten und deshalb mit dem Flugzeug angereist waren, bedeutete das am Sonntag Morgen einen eher abrupten Aufbruch, denn der Weg zum Flughafen war doch etwas länger. Die Restlichen von uns fuhren dann gemeinsam zum Hauptbahnhof, und nach und nach verabschiedeten wir uns wehmütig voneinander und stiegen in unsere Züge ein. So ein Abschied ist jedes Mal sehr schwer, auch wenn das Wiedersehen schon gewiss ist: Beim nächsten Stipendiatensprecher-Treffen in einem Jahr wird auch das Saarland erstmals mit dabei sein, dann sind  wirklich alle Bundesländer Deutschlands an einem Wochenende in Hamburg vertreten! Wir freuen uns jetzt schon sehr darauf, wenn es auch noch ganz schön lange dauert bis dahin…

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