Exploring London

Gastbeitrag von Alexander Malachov

Wer träumt nicht davon, einmal die Weltmetropole London für sich entdecken zu dürfen? Einmal all die berühmten Sehenswürdigkeiten wie Big Ben, Westminster Abbey oder Buckingham Palace aus nächster Nähe zu sehen und vielleicht sogar selbst über die Tower Bridge zu spazieren? Mit einer Sprachreise im Januar 2014 hat mir die Stiftung das ermöglicht. Aber der Fokus lag natürlich darauf, meine Englischkenntnisse zu verbessern. Ob mir das gelungen ist? Yes!

Meine Reise begann am 4. Januar. Ich kam um ca. 10.30 Uhr bei meiner Gastfamilie Kenward an. Sofort wurde mir von Frau Kenward mein Zimmer gezeigt und kurz darauf habe ich (fast) die gesamte Familie beim Frühstück kennengelernt. Das Ehepaar Paul und Kate Kenward hat zwei Söhne, James (20) und Alexander (18). James wohnt aber bereits in einer eigenen Wohnung, somit konnte ich ihn leider nicht kennenlernen.

Nach dem Frühstück hat mir die Familie auf der Stadtkarte gezeigt, welche Orte im Zentrum von London einen Besuch wert wären und hat mich mit dem zugegebenermaßen doch etwas komplexeren U-Bahnsystem vertraut gemacht. Wusstet Ihr, dass London das älteste U-Bahnnetz der Welt hat?
Ich startete also meinen Londonaufenthalt mit einer Erkundungstour durch die Stadt und habe viele schöne, berühmte Sehenswürdigkeiten gesehen, wie Big Ben, die Tower Bridge und das London Eye, habe Museen besucht und versucht, mich möglichst schnell einzugewöhnen. Das fiel mir auch gar nicht schwer und ich kam gut zurecht, denn es ist alles ausgeschildert und ich bekam viele Tipps von meiner Gastfamilie.

IMG-20140109-WA0016[1]

Am Montag war es dann endlich soweit: Der Unterricht begann. Ich war schon etwas aufgeregt, als ich mich auf den Weg zur Schule machte, die im Untergeschoss eines Gebäudes lag und sehr gemütlich ausgestattet war – ein sehr angenehmes Umfeld zum Lernen! Nach dem Einstufungstest wurde ich in einen Fortgeschrittenen-Kurs eingeteilt, wo wir am ersten Tag nur zu zweit, am nächsten zu dritt und am dritten Tag schließlich zu viert waren. Der Unterricht teilte sich in „General English“ und „Speaking and Listening“, wobei „General English“ insgesamt dreistündig vormittags und „Speaking and Listening“ einstündig nachmittags stattfand. Jeden Tag hatte ich Unterricht von 9.30 Uhr bis 14.20 Uhr, aber keine Sorge, es gab auch Pausen dazwischen.

Ich hatte zwei Lehrer, die jeweils einen Bereich unterrichteten. Der Lehrer für „General English“ hieß Scott und die Lehrerin für „Speaking and Listening“ hieß Katie. Beide waren offen, freundlich und man sah ihnen an, dass sie Spaß an ihrem Beruf hatten. Durch ihren Humor und ihre gute Laune haben sie gezeigt, wie Schule stets sein sollte. Deshalb hatte ich keine Minute Langweile, weil man immer gefragt war, aufgrund von so wenigen Schülern in der Klasse und auch, weil der Unterrichtsstoff anspruchsvoll und interessant war. Es gab viel Abwechslung zwischen Reden, Diskutieren, Lesen, Hören und Schreiben, was meinen Sprachkenntnissen sehr gut tat. Fragen wurden so leicht und anschaulich wie möglich beantwortet. Damit man auch gut üben konnte, wurden Hausaufgaben aufgegeben, die eine gewisse Zeit in Anspruch nahmen. Das war aber sehr hilfreich und nötig.

In der Schule habe ich einen Gleichaltrigen aus Kroatien kennengelernt, mit dem ich die restliche Woche jeden Tag nach der Schule Museen und Sehenswürdigkeiten besucht habe und weiterhin in London unterwegs war. Hier konnte ich meine Englischkenntnisse unter Beweis stellen und Smalltalk üben. Hauptsächlich wurde die Schule aber von Erwachsenen ab 24 Jahren besucht, weshalb ich den Umgang mit erwachsenen Personen verbessern konnte.

Am Ende der Woche wurde mir ein Zertifikat mit der Bestätigung der Teilnahme am Kurs im Level B2 (nach CEFR) verabreicht und ich wurde mit einer Fotoaufnahme mit meinen Lehrern und dem Direktor Jon Hooton verabschiedet.

Das Abendessen mit der Gastfamilie fand jeden Tag pünktlich um 20.30 Uhr statt. Das Essen war köstlich und wir haben uns immer lange über unseren Tag und sonstige Smalltalk-Themen unterhalten.

Während meiner Reise habe ich einen guten Eindruck vom Großstadtleben, Familienleben und allgemein von England bekommen. Außerdem war ich das erste mal alleine im Ausland, was viel zu meiner Lebenserfahrung beigetragen hat. Es war eine stressfreie, ereignisreiche und beeindruckende Woche, die ich sehr genossen haben.

Und meine Englisch-Kenntnisse habe ich definitiv verbessert in dieser Woche, der Knoten in meiner Zunge hat sich gelöst! Super motiviert durch diese Erfahrung, freue ich mich auf neue Herausforderungen.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.