Los geht’s! – Kennenlernwochenende der Stipendiaten aus dem Saarland in Braunshausen

SONY DSC

Aufgeregtes Treiben am Saarbrücker Hauptbahnhof am 18. Januar 2014: 14 Kinder und Jugendliche, also wir, die „Neuen“ aus dem Saarland, starteten gemeinsam mit unserem Regionalen Projektleiter Marco Thomas in unser Kennenlernwochenende nach Braunshausen. Dort erwarteten uns zwei spannende, ereignisreiche Tage, in denen wir auch viel Spaß haben würden.

Gastbeitrag von Songül Altug und Gifse Ciftci

Treffpunkt war am Samstagmorgen der Saarbrücker Hauptbahnhof. Nachdem wir vollzählig waren und niemanden aus unserer kleinen Gruppe mehr vermissten, brachen wir mit einem Bus nach Braunshausen auf. Dort angekommen, bezogen wir erst einmal unsere Zimmer, in denen wir es uns die nächsten zwei Tagen gemütlich machen durften. Rechtzeitig zum Mittagessen hatte jeder den Koffer fertig ausgepackt und alles gut in den Schränken verstaut. Nun warteten wir alle schon gespannt auf das, was uns bevorstehen würde: Das Erklimmen verschieden hoher Kletterwände, bei dem jeder – wie wir später feststellten – über sich hinaus wachsen würde. Gut gestärkt vom Mittagessen ging es nun also auf in die Turnhalle, in der uns freudig zwei Sozialpädagogen des EPZ-Saar empfingen. Nachdem sie uns die Grundregeln des Kletterns erklärt hatten, hieß es: „An die Sicherheitsgurte, fertig, los!“. In Vierergruppen wagten wir uns an die verschiedensten Routen der Kletterwand. Hierbei war es für den Kletternden wichtig, den anderen Gruppenmitgliedern das vollkommene Vertrauen zu schenken, denn sie würden einen im Notfall vor einem Sturz bewahren und somit auch vor Verletzungen beschützen. Doch auch die Sicherer hatten eine große Aufgabe zu bewältigen: Dem Partner, der ihnen vertraute, vollste Aufmerksamkeit entgegen zu bringen und große Verantwortung für ihn zu übernehmen. Diese kleine, erste Hürde ließ uns allerdings keinesfalls von unserem Vorhaben abbringen, da wir sie mühelos und schnell bewältigten. Und so erreichten einige an der Kletterwand Höhen, die sie sich vorher vielleicht selbst nie zugetraut hätten. Nach dem sechsstündigen Klettern an der Wand mit einer kleinen Pause waren wir dann jedoch alle sehr ausgepowert und müde. Das anschließende Abendessen kräftigte uns wieder ein wenig, sodass wir uns voll gestärkt in den Seminarraum begaben, wo wir uns bis zur Bettruhe die Zeit mit Spielen, Plaudern und viel Gelächter vertrieben. Abends fielen wir dann alle müde vom Klettern und vom ereignisreichen Tag in die Betten.

SONY DSC

Der zweite Tag begann für uns nach dem Frühstück um 9 Uhr früh. Das Motto des heutigen Tages lautete: Aufregende Erlebnispädagogik in der Natur Braunshausens! Leider spielte das Wetter nicht ganz nach unseren Wünschen mit, jedoch ließen wir uns hiervon nicht bremsen. Die Sozialpädagogen führten uns in den Wald. Hier stellten sie uns unbekannte, Freude bereitende und tolle Spiele vor, in denen es vor allem darum ging, sich seiner Sinne bewusst zu werden und zu lernen, diese intensiv zu nutzen. Der zweite Tagespunkt sah für uns vor, einen wirklich steilen Berg zu besteigen und – was sicherlich für viele von uns noch viel schwieriger war – auch wieder heil nach unten zu gelangen! Danach konnte es jeder nachvollziehen, dass wir eine kurze Pause einlegen mussten.

Im Trockenen mit sauberen Kleidern ging es dann weiter: Lustige, aber auch viel Köpfchen und Teamfähigkeit erfordernde Spiele warteten bereits sehnsüchtig auf uns. So ist es auch kein Wunder, dass auch dieser Tag, wie schon der erste zuvor, unglaublich schnell verging.  Nach dem Mittagessen und weiteren Spielen neigte sich das Wochenende dem Ende zu. Der Abschluss-Brunch mit Kakao und Kuchen rundete unseren kleinen Ausflug noch einmal ab. Draußen wartete schon der Bus aufbruchbereit auf uns. Nach einer schnellen Rückfahrt kamen wir gegen 16:30 Uhr in Saarbrücken an, wo sich dann leider auch schon wieder unsere Wege bis zum nächsten bevorstehenden Seminar trennten. Nun hieß es: „Auf nach Hause, bis zum nächsten Mal, welches zum Glück ja schon bald wieder ansteht!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.