Unser Musicaltagebuch: Tage 3 und 4

von Hannes Dietrich

Neues Wochenende, frisch ans Werk: Wieder trafen wir – die „Musicaltruppe“ aus Berlin und Brandenburg – uns für ein gemeinsames Arbeitswochenende mit Todd Fletcher. Zur Auflockerung starteten wir mit dem Schreiben einer kurzen Geschichte. Dazu teilten wir uns nach einer kurzen Theorieeinheit in vier Gruppen auf und machten uns ans Werk. Eine beim letzten Seminar erstellte Themenliste half uns dabei, einen groben Leitfaden zu finden. Nachdem wir unsere Ergebnisse vorgestellt hatten, bekamen wir wichtige Hinweise von Todd Fletcher, wie wir unsere Geschichten noch verbessern könnten. Nach dieser ersten Aufgabe hatten wir alle verstanden, dass Konflikte sehr wichtig sind, um Spannung zu erzeugen, und wie wir sie am besten in unser Musical einbauen können.
Wer so intensiv arbeitet muss auch essen – und so stillten wir mittags unseren großen Hunger mit leckerer Lasagne. Natürlich vegetarisch!

Im weiteren Verlauf des Tages unterhielten wir uns noch ausführlich über Charaktere und deren Ziele, Motivationen und vieles mehr. Am Abend konnten wir dann entspannen und sahen gemeinsam den Film „Karate Kid“ (das Original aus 1984) an.

Den zweiten Arbeitstag begannen wir mit der Auswertung des Filmes. Wir wandten unsere frisch erworbenen Theoriekenntnisse an und tauschten uns über den Hauptcharakter und die Story aus. Dann ging es ans Eingemachte – aber nicht das Mittagessen, das kam erst später (Kartoffelecken mit Putengeschnetzeltem, mmmhhh): Wir schrieben alle, wieder in Gruppen aufgeteilt, unsere groben Ideen für eine Musicalstory nieder. Nachdem wir diese dann ausführlich besprochen und bewertet hatten, legten wir uns auf eine fest und begannen, sie auseinander zu nehmen und zu verbessern. Das war schwierig, weil jeder andere Vorstellungen hatte, die er einbringen wollte. Wir versuchten, uns zu einigen, behalten uns aber alle Ideen für das nächste Mal auf.

Den Abschluss des Seminars bildete eine kurze Einheit zur Musik eines Musicals, mit anschließendem Gruppensingen – natürlich mit Todd als Unterstützung.
Wenn wir auch heute noch nicht wissen, was wir da am Ende auf die Bühne bringen werden – die Arbeit daran macht Spaß, so anstrengend sie auch sein mag!

 

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