Unser Redaktionstreffen in Düsseldorf

von Mine Aktas und Sarina Iranfar 

Am vergangenen Wochenende (10. bis 12. Oktober 2014) trafen wir – das Redaktionsteam der Roland Berger Stiftung – uns in Düsseldorf, wo wir zwei arbeitsintensive Tage verbrachen.18 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus allen Bundesländern reisten dafür in die Rhein-Metropole.

Es war ein schöner. warmer Herbstabend, als die Stipendiaten des Redaktionsteams nacheinander in der Düsseldorfer Jugendherberge eintrafen. Nach der großen Wiedersehensfreude wurde gemeinsam zu Abend gegessen, viel geredet und auch gelacht. Natürlich fragte sich jeder Stipendiat, was ihn denn am morgigen Tag alles erwarten würde. Aber nach so einer langen Anreise für viele der Stipendiaten war es erst einmal wichtig, sich auszuruhen und Energie für den kommenden, bestimmt intensiven Workshop zu sammeln.

Am Samstag stand ein Kreativitätsworkshop mit Prof. Kolo und Prof. Breidenich an. Beide unterrichten an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in München bzw. Köln. Zu Beginn bekamen wir eine kleine Einführung zum kreativen Schreiben. In dieser Einführung versuchten wir, mit ein paar kreativen Übungen spontan Ideen zum Ausdruck zu bringen. Die vorgestellten Kreativitätsmethoden wie 24 Circles, Mind-Map, Empathy-Map, Customer Journey oder Touchpoints haben uns dabei sehr geholfen. Später arbeiteten wir in Gruppen zu fünf verschiedenen Themen, die wir uns im Vorfeld ausgesucht hatten: Rassismus, Klimawandel, klassische Literatur, „Eloise“ (das künstlerische Jahresprojekt der Stipendiaten aus München, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) und das Musical-Projekt der Berliner und Brandenburger Stipendiaten. Das Entwickeln der Kampagnen war je nach Thema ganz schön schwierig, aber am Ende sind sehr kreative Ideen entstanden, wie wir auf die jeweiligen Themen aufmerksam machen könnten. Die haben wir am Ende dann natürlich auch präsentiert und im Team Möglichkeiten besprochen, wie wir unsere Ideen noch weiter entwickeln und schließlich auch umsetzen könnten.

Nach dem arbeitsintensiven Workshop-Tag durften wir dann endlich auch ein wenig frische Luft schnappen und bei einem früh-abendlichen Spaziergang entlang des Rheins Düsseldorf erkunden. Leider wurden wir dabei von einem heftigen Regenguss überrascht. Wir warteten ein wenig, bis das Wetter sich wieder beruhigt hatte, und liefen dann zurück zur Jugendherberge. Auf dem Rückweg war es dann schon wieder fast freundlich und wir konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Viele Stipendiaten haben nicht gedacht, dass Düsseldorf so eine schöne Stadt ist und waren begeistert. Zurück in der Jugendherberge haben wir uns nach dem Abendessen dann auch bald auf unsere Zimmer zurück gezogen, denn wir waren alle ganz schon erschöpft von dem Tag.

Nach dem anspruchsvollen Workshop am Samstag machten sich die relativ fitten  Stipendiaten am Sonntag Morgen wieder an die Arbeit. Zuerst sollte jede Gruppe ein Protokoll zu ihrer Kampagne schreiben und anschließend überlegen, wie sie diese am Besten umsetzen könnten. Die Musicalgruppe beschloss beispielsweise ein Videotagebuch zu machen, während die Literaturgruppe eine Diskussionsrunde über klassische Literatur im Intranet einführte. Somit waren die Stipendiaten bis zum Mittagessen in ihre Arbeit vertieft und ließen auch ihrer Kreativität freien lauf.

Mit dem Mittagessen endete auch offiziell der Redaktionsworkshop und das bedeutete auch Abschied nehmen. Dieser Abschied soll aber nicht von langer Dauer sein, denn der nächste Redaktionsworkshop ist schon für Ende Februar 2015 in Weimar angesetzt. So kam bei den Stipendiaten nach dem schwierigen Abschied wieder Vorfreude auf.

 

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