Talissahs Reisetagebuch 6: Die amerikanische High School

Hallo ihr Lieben!

An alle diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, ein Auslandsjahr in den USA verbringen zu wollen oder sich einfach für die amerikanische High School interessieren, viel Spaß beim Lesen!

Wenn man an eine amerikanische High School denkt, stellt man sich doch das vor, was man in Filmen sieht wie „High School Musical“ oder den zahlreichen amerikanischen Serien: die endlos langen Flure mit den Schließfächern rechts und links. Und genauso sieht auch meine High School aus.

Unbenannt

Die Highschool (Oberschule) beginnt hier in der 9. Klasse und endet in der 12. In den USA sollten einem folgende Begriffe bekannt sein: Freshmen (9. Klasse), Sophomore (10. Klasse), Junior (na ratet mal) und Seniors.

Zu den Schließfächern: Ich persönlich fand die Vorstellung, ein eigenes, persönliches Schließfach zu haben, ziemlich cool. Bereits am ersten Schultag jedoch hat sich meine Meinung geändert: Sobald es klingelte und jeder einzelne Schüler/in versuchte, zu seinem eigenen Schließfach zu gelangen, war ich mir dessen bewusst. Die Klingel, die gefällt mir, denn durch diese können sich die Lehrer nicht das Recht nehmen, uns Schüler/innen unnötig lange im Klassenraum festzuhalten. So eine Klingel brauche ich echt in meiner deutschen Schule!

Nun etwas zu den Unterrichtsfächern. Hier bekommt jeder seinen eigenen individuellen Stundenplan. Dieser gilt für jeden Tag, anders als bei uns in Deutschland, wo unser Stundenplan von Montag bis Freitag variiert. Ich präferiere die Variation. An diejenigen, die sich überlegen, für ein Jahr eine amerikanische High School zu besuchen und denken, dass es schwierig sein könnte, die von der Austauschorganisation gewünschten Zensuren zu erzielen –  ah, falsch gedacht! Macht euch keine Sorgen. Die guten Zensuren werden einem hier mehr oder weniger hinterher geworfen. Okay, das vielleicht nicht, aber die Schule ist hier echt einfach zu bewältigen. Die Tests/ Arbeiten bestehen meistens nur aus „Multiple Choice“-Fragen und Lückentexten, und es gibt nur eine Klassenarbeit pro Fach im Halbjahr. Welcome to America!

Was ich persönlich, als Mensch, der Freude daran hat, sich mit Fremdsprachen auseinander zu setzen, sehr traurig finde, ist, dass die erste Fremdsprache hier erst in der 9. Klasse angeboten wird. Ich habe mich so gefreut, dass mir hier die Chance geboten wird, zusätzlich Spanisch zu lernen.

So, jetzt muss ich aber auch schon wieder los.
Adios!

 

 

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