Zeitzeugengespräch mit Rainer Rothe

von Elisabeth Bauer und Cynthia Lim

Ein Programmpunkt im Seminar zum Kalten Krieg vom 01.05. – 03.05.2015 waren die Zeitzeugengespräche. Besonders informativ war hierbei das Interview mit dem ehemaligen Lehrer Rainer Rothe, der mit seiner Familie an der DDR-Grenze in Geisa lebte. Aus diesem Grund protokollierten wir das Zeitzeugengespräch mit ihm.

Stipendiat: Guten Tag Herr Rothe. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Gespräch nehmen. Wir freuen uns sehr, dass Sie gekommen sind. Wir sind die Stipendiaten der Roland Berger Stiftung aus unterschiedlichen Bundesländern und wir würden Sie gerne durch dieses Interview kennenlernen. Zunächst erst einmal eine Leitfrage: Wie haben Sie persönlich die Revolution in Geisa erlebt?

Herr Rothe: Das ist eine sehr umfangreiche Geschichte. Ich kann ja mal ein paar persönliche Eindrücke so realistisch wie möglich wiedergeben. Allerdings ist das nach 25 Jahren nicht ganz einfach, da ich natürlich schon Einiges vergessen habe. Jedenfalls komme ich manchmal an den Punkt, wo ich mich frage: ist das wirklich so passiert? Oder habe ich da jetzt etwas erfunden?

Ich bin eigentlich recht zufällig zum Bürgerforum gekommen, welches Herr Tiller (anderer Zeitzeuge) hier in Geisa im Atarnasius-Kirchenhaus gegründet hat. Nach dem Friedensgebet fragte Herr Tiller in die Runde, wer bereit wäre, ihn zu unterstützen. Irgendjemand hat mich von hinten angestupst und gesagt: „Du da, du musst da mitmachen!“ Ich habe natürlich erst einmal kurz nachdenken müssen, aber mich schließlich spontan dazu entschlossen, freiwillig dabei zu sein. Dann ging es Schlag auf Schlag: Eine Begegnung nach der anderen, ein Montagsgebet nach dem anderen, eine Demo nach der anderen. Jede Woche gab es viele Gespräche und auch Angst wurde breit, die auch mir im Nacken saß. Meine Frau hat immer wieder gesagt, dass ich daheim bleiben und an die Familie denken sollte. Ich würde sonst in Teufelsküche kommen. Meistens habe ich jedoch nicht auf sie gehört und einfach weitergemacht. Ich bin immer wieder zu den Treffen gegangen und war dann irgendwann in das Organisationteam integriert. Ich wurde immer mutiger in meinem Bestreben. Heute finde ich, dass das ein sehr wichtiger Schritt war, dabei zu bleiben. Ich wollte die Leute nicht im Stich lassen und habe deswegen keinen Rückzug gemacht. Übrigens bin ich erst 1986 in das Sperrgebiet nach Geisa gekommen. Da musste ich mich erst einmal mit den Gegebenheiten hier abfinden, die ich gar nicht kannte, weil ich aus dem Landesinneren, aus Sachsen-Anhalt, kam. Unter den altansässigen Bürgern herrschte sehr viel Angst. Wenn man mal den Mund aufgemacht hat, lief man Gefahr, sofort bestraft zu werden. Es gab ja auch die Zwangsaussiedlungen in der Geschichte und das saß den Ansässigen sehr tief in der Seele. Ich kannte so etwas nicht und war deshalb in gewisser Weise unvoreingenommen. Weil ich Lehrer war, habe ich auch mal ein paar Dinge in der Schule gesagt, die nicht so akzeptiert wurden. Warum ich anfing, mich aufzulehnen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ich hatte beispielsweise immer eine Verbindung zu meiner Heimatstadt Leipzig. Mein bester Freund studierte dort an der Universität und hat mich regelmäßig über die Vorgänge in der Stadt informiert, mir außerdem immer wieder Mut gemacht und gesagt, dass wir auch was tun müssen. Hier verändere sich die Welt. Das hat mich darin bestärkt, etwas zu unternehmen.

Stipendiat: Es war aber sicher risikoreich als Lehrer an diesen Demos teilzunehmen, oder? Hatten Sie keine Angst vor irgendwelchen Folgen?

Herr Rothe: In dem Moment war mir dieser Umstand gar nicht so sehr bewusst. Natürlich war mir irgendwo klar, dass ich meinen Job riskiere und die Existenz meiner Familie aufs Spiel setze, aber ich habe es in gewisser Weise einfach als nebensächliche Tatsache abgestempelt. An der Schule war es für mich tatsächlich nicht leicht: Die Parteien, die die DDR vertraten, hatten dort das Sagen. Von mir wurde verlangt, dass ich mich diesen ohne Widersprüche anschließe. Als ich hierher kam, war die erste Bedingung der Beitritt in die SD, die Partei der DDR, damit ich meinen Job ausführen konnte. Ich habe dies in vielen Gesprächen, die darauf mit mir geführt wurden, abgelehnt. Ich wusste, ich kann auch so meinen Auftrag als Lehrer erfüllen, ohne dass ich Parteimitglied werden muss. So habe ich diese drei Jahre von 1986 bis 1989 überstanden. Es gab aber auch Kollegen an der Schule, die der Partei nicht angehörig waren. Mit denen habe ich kritisch diskutiert, allerdings heimlich und nicht offen in den Versammlungen, ansonsten wären wir in Schwierigkeiten geraten. Es war wichtig für mich, zu wissen, dass es Lehrer gab, die so ähnlich dachten wie ich. Trotzdem wurde ich vom damaligen Direktor, der gemerkt hatte, dass ich im Bürgerforum und im Neuen Forum (Partei) aktiv bin, angesprochen. Er meinte, ich müsse mit Konsequenzen rechnen, wenn ich nicht aufhören würde mit meinen Aktivitäten. Ich hab ihm jedoch gesagt, dass ich das nicht tun würde. Einige Tage später, bestimmt auf seine Initiative hin, hing ein Plakat im Lehrerzimmer, das besagte, ich hätte gegen Dieses und Jenes verstoßen. Das war von verschiedenen Kollegen unterschrieben worden. Ich sollte mit entsprechenden Folgen rechnen. Das war in der Situation sehr niederschmetternd für mich. Ich dachte, dass das das Ende ist. Dabei war es eigentlich erst der Anfang und deshalb war diese Situation sehr schwer für mich. Die Präsenz der DDR war vor allem in diesem Zeitabschnitt einfach noch sehr stark.

Stipendiat: In welchen Verhältnissen sind Sie aufgewachsen? Wurden Sie beispielsweise von Ihren Eltern beeinflusst, weil Sie ja am Anfang noch nicht an der Grenze gelebt haben?

Herr Rothe: Das kann ich eindeutig mit einem „Ja“ beantworten. Vor allem durch meinen Vater, denn er war noch ein junger Soldat im zweiten Weltkrieg und hat immer gesagt, er hätte einmal der falschen Organisation (NSDAP) gehorcht. Er war fest davon überzeugt, dass die Kommunisten ähnliche Überzeugungen hatten wie die DDR-Regierung und war vollkommen anti-kommunistisch veranlagt. Wir durften zum Beispiel nur Fernsehsendungen aus dem Westen anschauen und keine DDR-Sendungen. Seine Einstellung zum Regime hat mich sehr geprägt. Meine Mutter war eher neutral und versuchte, jede Situation stets positiv zu sehen. Zu dieser Frage kann ich mich noch besonders an ein Ereignis erinnern: In der achten Klasse hatten wir normalerweise Konfirmation, denn ich war evangelisch. In den Schulen gab es allerdings die sozialistisch geprägte Jugendweihe. Meine Mutter schlug dann vor, dass ich doch beides machen sollte, weil ich zwei Klassenkameraden hatte, die die Jugendweihe verweigerten und aus diesem Grund nicht auf die weiterführende Schule durften. Wir waren alle sehr empört und das war ein großes Schlüsselereignis für mich. Ich bin dann als Lehrer hier in Geisa noch einmal in eine solche sehr schwierige Situation gekommen. Die Mehrheit in diesem Gebiet war ja katholisch und darum hatten so gut wie alle Schüler die Kommunion. Der Schulleiter wollte natürlich möglichst viele Katholiken zur Jugendweihe bringen. Als Klassenlehrer hatte ich dann einmal einen Schüler, dessen Eltern ich informieren sollte, dass die Mutter ihren Beruf verlieren würde, wenn ihr Sohn die Jugendweihe verweigerte. Das wollte ich wegen meines Gewissens aber auf keinen Fall tun, sondern ihn nur über den Beitritt in die Jugendweihe informieren. Ein paar Jahre, nachdem die Eltern diesen Vorschlag abgelehnt hatten, habe ich ihnen dann erzählt, dass ich ihnen im Auftrag der SED mit der Entlassung drohen sollte. Sie haben mir meine Entscheidung, ihnen das vorzuenthalten, hoch angerechnet.

Stipendiat: Wie haben sie die Jahre 1989/90 erlebt?

Herr Rothe: Die Jahre waren sehr spannungsgeladen. Es kamen immer mehr demonstrierende Menschenmassen zusammen, was mich persönlich sehr überraschte. Ich wohnte ja nicht weit von Geisa, direkt an der Grenze, und da gab es sehr viele Menschen, die sich gar nicht trauten, sich aufzulehnen. Sie wollten beispielsweise nicht zu den Treffen in der Kirche kommen, weil sie verunsichert darüber waren, was das mit ihrer Zukunft machen würde. So haben diese erst einmal abgewartet, wie sich die Situation weiterentwickelte. Insgesamt waren es aber trotzdem zunehmend mehr Leute, die die Situation verändern wollten. Sie suchten sich Geisa als ihren Versammlungsort aus, um zu protestieren. Wir waren irgendwann 500 oder sogar mehr. Weil ich ja im Bürgerforum engagiert war, war ich auch dafür zuständig, die verschiedenen Veranstaltungen zu protokollieren und der Presse mitzuteilen. Die erste Nachricht enthielt Informationen über einen Schweigemarsch, in dem wir ein neues Wahlgesetz, die Aufhebung des Sperrgebietes und ein besseres Lohnsystem forderten. Bei diesen Aktionen war die Rolle der Kirche sehr wichtig. Nicht nur die Beratung durch die Pfarrer, sondern auch das Kirchenhaus selbst spielte für uns eine große Rolle, denn es bot uns Schutz, um unser weiteres Vorgehen besprechen zu können. Beim ersten großen Schweigemarsch war uns das friedliche Demonstrieren besonders wichtig, deshalb hörte man keinen Laut, als wir draußen waren. Diese Spannung bereitet mir heute in der Erinnerung noch Gänsehaut.

Stipendiat: Könnten Sie uns beschreiben, wie Ihre Reaktion auf die Grenzöffnung war? Hatten Sie diese erwartet?

Herr Rothe: (lacht) Ich war natürlich sehr überrascht. Wir wollten uns mit unseren Forderungen durchsetzen, aber dass wir Erfolg haben würden, dass die Demos etwas bringen würden, das hätten wir nicht gedacht. Ich hätte mir nicht einmal vorstellen können, dass es letztendlich so schnell gehen würde, sondern eher vermutet, dass die Regierung versucht, es mit allen Mitteln zu verhindern. Ich dachte, sie setzen Schusswaffen oder sogar Panzer ein. Einfach ein wahrer Glücksfall, dass sie es nicht getan haben. Anders kann man es nicht beschreiben.

Stipendiat: Nachdem dann die Grenzen offen waren: Wie ging es weiter? Gab es zum Beispiel weitere Protest-Treffen?

Herr Rothe: Ja, unbedingt. Das war ein wichtiger Beschluss, den wir damals fassen mussten. Wir fragten uns, ob überhaupt noch die Notwendigkeit bestand, weiterzumachen. Uns war klar, dass wir mit der Grenzöffnung ein wichtiges Ziel erreicht hatten, aber bekamen daraufhin auch die Einsicht, dass die SED immer noch große Macht hatte. Das System gefiel weiterhin keinem. Aus diesem Grund fand auch Ende Januar 1990 eine große Demonstration gegen die Macht der SED statt. Besonders daran war, dass alle Unternehmen, die hier in Geisa ansässig waren, gestreikt haben. Niemand hat mehr gearbeitet. Es ging uns einfach darum, so lange weiterzumachen, bis wir unser vollständiges Ziel erreicht hatten. Erst im März 1990 konnte man davon sprechen. Da fanden dann die ersten freien Wahlen statt. Damit wurden unsere Demos und Friedensgebete beendet, denn es bestand keine Notwendigkeit mehr dafür. Endlich gab es einen richtigen Schritt Richtung Demokratie.

Stipendiat: Wenn Sie nun die damaligen Geschehnisse reflektieren, würden Sie sich selbst oder jemand anderen als einen Helden bezeichnen?

Herr Rothe: Mich direkt würde ich jetzt nicht als Helden ansehen, aber es gab schon sehr viele Menschen, die sich wirklich hartnäckig für die Rechte der Leute eingesetzt haben. Sie haben ihre Existenz aufs Spiel gesetzt, um Veränderungen zu erreichen. Ich bin da zwar auch aktiv gewesen, aber ich würde es nicht noch einmal tun. Ich habe meine Familie währenddessen im Stich gelassen und deswegen möchte ich nicht „Held“ genannt werden.

Stipendiat: War es für Sie nach diesen Krisenjahren wichtig, in der Region zu bleiben oder wollten Sie irgendwohin verreisen?

Herr Rothe: Nein, für mich war meine Heimat wichtig. Da unterscheide ich mich wahrscheinlich im Wesentlichen von vielen Anderen, die nach der Grenzöffnung direkt einen Ausflug nach Paris gemacht haben oder mit dem Flieger nach New York abgebraust sind. Ich bin da noch nicht so viel herumgekommen, weil ich mich hier wohlgefühlt habe und wohlfühle.

Stipendiat: Noch einmal zurück zu Ihrer Protestarbeit: Hat das nicht vollkommen ihren Alltag beeinflusst und verändert? Wie ging das nach der Grenzöffnung weiter?

Herr Rothe: Ja, definitiv hat es meinen Alltag beeinflusst. Ich wollte mich noch weiter an dem Neuanfang beteiligen und durch meine Teilnahme am Neuen Forum konnte ich mich weiterhin nur wenig um meine Familie kümmern. Bei den ersten Kommunalwahlen 1990 habe ich mich dann auf die Kreistags-Liste setzen lassen und bin auch gewählt worden. Die erste Legislaturperiode war ich also für Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag. Heute denke ich immer noch, dass das nicht ganz umsonst war. Zumindest haben wir unsere Meinung gut vertreten können und wir bildeten besonders die Opposition zur CDU. Dadurch, dass wir eine kleine Gruppe waren, konnten wir unseren Standpunkt nicht wirklich durchsetzen. Wir haben es aber zum Beispiel trotzdem geschafft, den SED-Direktor in der Schule durch einen neuen zu ersetzen.

Stipendiat: Waren Sie im Alltag der DDR, nach persönlicher Auffassung, in irgendeiner Weise eingeschränkt?

Herr Rothe: Ja, die ganzen Umstände zusammen waren einschränkend und belastend. In meinem anfänglichen Wohnort im Landesinneren bekam ich nur durch das Westfernsehen mit, was ablief. Ich sah keinen Zaun oder Grenzsoldaten, wenn ich vor die Haustür ging. Es war alles ein bisschen weit weg. Allerdings gab es auch besondere Vorschriften, egal ob für Schüler oder Erwachsene. Es gab in der Schule beispielsweise jeden Montag einen Fahnenapell und im Staatsbürgerunterricht musste man strikt auswendig lernen, was man vorgekaut bekam. Auch durfte nicht die Musik gehört werden, die man gerne mochte. Das war sehr belastend.

Stipendiat: Was war das schlimmste Ereignis für Sie?

Herr Rothe: Ich hatte ja eben schon erwähnt, dass man nicht die Musik hören durfte, die man mochte. Da war mal eine DDR-Band, die viele Jugendliche liebten, die aber dann verboten wurde. Darum spielte diese dann illegal in kleinen Dörfern, damit die Stasi sie nicht erwischte. Einmal ging ich dann mit meinen Freunden zu einem Konzert von ihnen, aber die Polizei war dahintergekommen und wir bekamen die Band gar nicht mehr zu Gesicht. Die jungen Leute wollten aber Musik hören und begannen zu rufen, dass sie spielen sollten. Daraufhin wurden wir alle festgenommen. Nur durch die Bürge meines damaligen Lehrmeisters wurde ich auf Bewährung freigelassen. Alle anderen kamen für eineinhalb Jahre in Gefängnis, wie ich erfahren hatte. Das war eigentlich das Schlimmste. Was ich da in den wenigen Tagen vor Gericht im Gefängnis erleben musste, das konnte ich einfach nicht verstehen. Ich begreife es heute auch noch nicht. Ich kann manchmal auch gar nicht glauben, dass ich das überhaupt erlebt habe.

Stipendiat: Die Aktionen damals haben Sie und Ihre Mitstreiter aber bestimmt zusammengeschweißt. Haben Sie mit diesen heute immer noch Kontakt?

Herr Rothe: Ja, auf jeden Fall. Ich treffe mich heute noch, zwar relativ selten, aber trotzdem mit Freude, mit ihnen. Wir sprechen über die vergangenen Ereignisse, wenden uns aber auch gerne den aktuellen Dingen zu, wie sich bei alles entwickelt hat. Wir haben einfach eine besondere Verbindung zueinander.

Stipendiat: Was war Ihre Wunschvorstellung von der Entwicklung Deutschlands? Wollten Sie in der BRD leben oder in einer besseren DDR?

Herr Rothe: Das ist eine sehr gute Frage. Dadurch, dass ich im Neuen Forum aktiv war und auch später noch dort geblieben bin, neige ich zu der Aussage, dass ich mir eine bessere DDR gewünscht hätte. Natürlich war ich für ein wiedervereintes Deutschland. Es sollte aber besser organisiert und vorbereitet sein, auch wenn das noch einige Jahre mehr gekostet hätte. Heute weiß ich, dass das in der damaligen Situation nicht möglich war. Trotzdem waren unsere Ziele sicherlich nicht schlecht, auch wenn wir irgendwann begriffen haben, dass sie nicht durchsetzbar waren.

Stipendiat: Gut, wenn dann keine weiteren Fragen bestehen: Vielen Dank Herr Rothe, dass Sie sich die Zeit genommen haben für dieses Gespräch.

Herr Rothe: Ebenfalls vielen Dank. Wir sehen uns bei der nächsten Revolution (lacht).

 

 

 

 

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