Mein Schultag in den USA

von Bao Tran Nguyen

Ich bin nun inzwischen schon seit drei Monaten in den USA und wohne hier in der kleinen Stadt Chatham in Massachusetts. Meine Schule in Bremen ist ganz anders als die in den USA. Morgens muss ich hier schon um 6:30 Uhr aufstehen, weil der Schulbus bereits um 7 Uhr abfährt. Der ist natürlich gelb – wie in den amerikanischen Filmen! 

In der Schule angekommen, gehe ich zum Schließfach, um meine Unterlagen zu holen und mich auf den Unterricht vorzubereiten. Der Stundenplan war für mich anfangs sehr verwirrend, da es ein 7-Tage-Plan ist. Vor dem Unterricht müssen wir uns immer die Durchsagen für weitere Events anhören und die „Pledge of Allegiance“ aufsagen und dabei unsere Hand aufs Herz legen.

Danach ist Unterrichtsstart für alle. In den meisten Fächern, die ich habe, wie zum Beispiel Forensik, muss ich mein Laptop dabei haben, denn hier wird alles auf dem Laptop erledigt: Hausaufgaben, Aufgaben, meine Noten, sogar unser Unterricht findet großteils auf dem Laptop statt, die Tafel wird nur ganz selten benutzt. Zwischen den einzelnen Fächern habe ich nur jeweils fünf Minuten Pause. Die einzige große Pause ist die Mittagspause.

Nach der Schule gehe ich noch meistens in Clubs. Es gibt 27 Clubs, die man besuchen kann, wie den Young Women’s Club, den Club der Bogenschießer oder den Human Rights Club. Oft habe ich nach der Schule noch Fußballtraining, was zwar ganz schön anstrengend ist, aber Sport ist hier eben sehr wichtig. Genauso wie das Gewinnen, aber der Team Spirit ist noch wichtiger, deshalb unternehmen wir sehr viel gemeinsam im Team. Außerdem singen wir vor jedem Spiel unseren Gewinnersong und tanzen – auch das schweißt zusammen. Nach dem Training werde ich dann nach Hause gefahren und mache meine Hausaufgaben.

Ihr seht, mein Tag ist hier ganz schön durch getaktet, aber es macht mir Spaß und ich lerne viel Neues. Bis bald!

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