Hängen Jugendliche zu viel am Smartphone?

von Lei Heckel

Wie bereits schon von der JIM-Studie 2015 erforscht, besitzen 92 Prozent aller Jugendlichen ein Smartphone. Bei 12- bis 13-Jährigen sind es schon 89 Prozent, bei 14- bis 15-Jährigen 93 Prozent und bei 16- bis 19-Jährigen 95 Prozent. Das meist handgroße Smartphone wird aufgrund der vielen Funktionen auch oft als Taschencomputer bezeichnet. Musik hören, chatten, fotografieren, telefonieren, SMS schreiben, im Internet surfen, immer aktuell sein, das alles und vieles mehr ist möglich. Zudem ist das Gerät nicht nur komfortabel, sondern mittlerweile auch sehr schick. Da ist die Frage, ob Jugendliche zu viel am Smartphone hängen, nicht ganz unberechtigt.

Aus diesem Grund ist der Fragenkatalog entstanden, der in der Jugendherberge München abgearbeitet wurde. Sowohl 18 Frauen als auch Männer im Alter ab 16 wurden befragt. Männer ab 50 Jahren wurden nicht in die Umfrage miteingeschlossen. Somit ist diese Umfrage nicht repräsentativ, dennoch zeigt sie ein Gesamtbild.

Daraus ergibt sich Folgendes: Erstaunlicherweise besitzt von den 18 Befragten nur eine Person kein Smartphone, da diese keines benötigt. Diejenigen, die eines besitzen, sagten aus, dass das Gerät täglich im Gebrauch sei. Für 14 von 17 Besitzern ist das Smartphone sehr wichtig. Vor allem ist es als Entertainment und Informationsquelle für unterwegs nützlich.

Die Frage, ob Jugendliche zu viel am Handy hängen, bejahen alle. Dies stellen die Befragten fest, da Jugendliche nur noch mit dem Smartphone in der Hand erscheinen. Sitzen sie Freunden gegenüber, wird trotzdem lieber über das Smartphone mit einer weiteren Person kommuniziert, anstatt persönlich mit dem Freund zu reden. Einer der Befragten hat nichts als „Smombie“ zu sagen. Das Wort wurde zum Unwort 2015 genannt. Übersetzt heißt es „Smartphone-Zombie“, also die Menschen, die nur noch am Smartphone hängen. Zum Beispiel werden oftmals Menschen gesehen, die in das Handy vertieft über die Straße laufen. Im schlimmsten Fall ist man in einen Unfall verwickelt und stellt somit für alle eine Gefahr da. Allerdings stellt ein Befragter fest, dass nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene viel zu viel am Smartphone hängen. Als Bespiel nannte er sich selbst und seine Kollegen im Beruf.

Mein Fazit ist also, dass alle, sowohl jung, als auch alt, auf ihr Smartphone Konsum achten sollten. Dennoch ist an einem bestimmten Konsumverhalten nichts zu ändern, da die Technik heutzutage es nicht zulässt.

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