Zeitdruck… unterdrückt mich nicht!

von Karyna Gorlovska 

Morgen schon ein Vokabeltest? Test?? Klassenarbeit oder Klausur??? Wie soll man denn noch parallel dazu auf die Geschwister aufpassen, mit dem Hund Gassi gehen, seinen Anteil im Haushalt erledigen, die sich auftürmenden Briefe endlich absenden? Und wann wird es wieder genug Zeit geben, um sich mit den Freunden zu treffen, sich auf seine Hobbys zu konzentrieren? Wird es diese Zeit wieder geben???

Na klar, keine Sorge. Und zwar sogar früher, als man denkt. Mit einigen Tipps & Tricks kann es schon viel leichter fallen, Zeitdruck einfach mal Adieu zu sagen:

Planen.

Es steht unglaublich viel bevor? Heute, morgen, übermorgen,… Heute schon an etwas denken, was bis zur nächsten Woche erledigt werden muss, und dabei eine Aufgabe für morgen vorbereiten, und morgen noch zwei weitere, für übermorgen und überübermorgen… Puh! Da lässt sich der Überblick ganz leicht verlieren. Warum nicht eine Liste mit den ganzen Aufgaben erstellen oder die Abgabetermine in einem Kalender festhalten? Schwarz auf weiß notiert, geht garantiert kein wichtiger Termin mehr verloren. Und man sieht viel besser, was noch zu tun ist.

Abwägen.

Heute einen lustigen Text für die nächste Woche schreiben? Oder zuerst für den morgigen Test lernen? Auch wenn der Spaßfaktor zur ersten Wahloption neigt, sollte man die Wichtigkeit der Aufgaben nicht unterschätzen. Um auf der sicheren Seite zu sein, kann man mit den wichtigsten Aufgaben anfangen und sich zu den weniger wichtigen oder weniger dringenden durcharbeiten. Die letzteren müssen ja nicht sofort erledigt werden, d.h. sie können vielleicht sogar fürs Erste durch Ausruhen ersetzt werden. J

Vorsorgen.

Wer frühzeitig alles macht, fürchtet nicht den Stress im letzten Moment. Ganz nach dem Motto: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!

Abwechseln.

Natürlich kann man nicht von morgens bis abends am Schreibtisch sitzen oder anderswo, um ununterbrochen alle Aufgaben aus der Liste durchzustreichen. Irgendwann lässt die Konzentration nach, die Laune wird ganz mies, man hat Lust auf gar nichts mehr, die Aufgaben scheinen ewig lang zu sein. Deswegen: Pausen nicht vergessen! Wer sich mit einem frischen und ausgeruhten Kopf an eine Übung wagt, erledigt sie besser und wird auch schneller fertig!

Konzentrieren.

Um sogar noch schneller fertig zu werden, kann eine arbeitsfördernde Umgebung von Nutzen sein. Wer kann schon ein tolles Ergebnis abliefern, wenn rundum laut geschwätzt wird, gelacht, der Staubsauger dröhnt oder draußen das tolle Wetter viel verlockender ist als Mathe auf dem Schreibtisch? Wenn all dies umgangen oder ausgeblendet werden kann, gibt es nur noch die eine Aufgabe, welche die volle Aufmerksamkeit beansprucht. Und beschäftigt man sich dann nur noch mit dieser einen Aufgabe – gibt es sie auch ganz schnell nicht mehr!

Puh! Und wohin jetzt mit der restlichen Zeit?

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