Die unendliche Geschichte

von Marie Lüschow

„Die Unendliche Geschichte“ ist ein 1979 geschriebener Fantasy-Roman und Kinderbuch-Klassiker von Michael Ende, der bis heute eine Gesamtauflage von über 35 Millionen Exemplaren hat und in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde.

Inhalt

Das Buch ist allgemein in zwei Teile unterteilt.

Der erste handelt von dem Jungen Bastian Balthasar Bux, der das Buch „Die Unendliche Geschichte“ liest, in dem es um die Kindliche Kaiserin (Herrscherin über das fiktive Land Phantásien) geht, welche todkrank ist. Die einzige Möglichkeit, dass sie wieder gesund wird, besteht darin, dass ein Menschenkind kommt und ihr einen neuen Namen gibt. Um einen Menschen zu finden, schickt sie Atréju, einen Jungen des Stammes der Grünhäute, welcher auf seiner Suche viele Abenteuer erlebt.

Der zweite Teil des Buches handelt davon, dass Bastian in der „Unendlichen Geschichte“ ist, die Kindliche Kaiserin rettet und die Welt Phantásiens mithilfe eines Amuletts, das all seine Wünsche erfüllt, neu erschaffen soll. Jedoch verliert er sich immer mehr und schafft es letztendlich nur gerade so, wieder in die reale Welt zu kommen.

Rezension 

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen, da es sehr gut geschrieben ist und die Geschichte äußerst anschaulich und lebendig erzählt wird. Zusätzlich dient es nicht nur der Unterhaltung, sondern es soll auch zeigen, dass wir „Phantasie [brauchen], weil sie uns hilft, uns selbst und damit auch die Welt zu verstehen, in der wir leben: uns ein Bild, eine Vorstellung von ihr zu machen“ (Zitat, Michael Ende).

Den einen Stern Abzug gebe ich, da sich die Geschichte, trotz der spannenden Handlung, sehr zieht und man bei den vielen fantastischen Wesen, deren Namen meist schwer zu merken sind, schnell den Überblick verliert.

Obwohl es also ein paar Kritik-Punkte gibt, ist das Buch auf jeden Fall lesenswert. Gerade für Jugendliche ist es sehr geeignet, da es durch den Selbstfindungsprozess von Bastian ein Problem (natürlich sehr abenteuerlich) verdeutlicht, welchem sich viele junge Menschen selbst stellen müssen.

 

 

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