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Die fantastische Welt von Oz

Quelle: filmfutter.com

Von Marcus Scholz
Dem Zirkusmagier Oscar „Oz“ Diggs fehlt es nicht an nötigem Selbstbewusstsein: Er hält viel von sich und war bisher mit seinem Charme in der Zirkus- und vor allem auch Frauenwelt sehr erfolgreich. Das geht so lange gut, bis er eines Tages durch einen mysteriösen Sturm in dem fantastischen und farbenfrohen Königreich „Oz“ landet. Dort trifft er zunächst die Hexe Theodora, die er mit Charme und Charisma für sich erobert – was er später jedoch bitterlich bereuen wird.

Theodora führt ihn zur Hexe Evanora. Diese weiht ihn in die Prophezeiung des Reiches ein und eröffnet ihm, dass er DER Zauberer sei, auf den alle im Königreich schon sehsüchtig gewartet haben, um die böse Hexe zu bekämpfen und den Thron der Smaragdstadt zu erobern. Dort angekommen durchschaut Evanora, Theodoras Schwester, den „Zauberer“ schnell und bemerkt, dass er nicht der große Held sein wird den sie sich erhofft hatten.

Quelle: diepresse.com

Die Hexe Glinda in Aktion

Jedoch gibt sie die Hoffnung nicht auf und bereitet ihn auf die Begegnung mit Glinda, der „bösen“ Hexe, vor. Also begibt sich Diggs auf den gelben Ziegelsteinweg, um seinem Schicksal freien lauf zu lassen…

Die fantastische Welt von Oz ist ein farbenfroher Spielfilm von Sam Raimi, der für die ganze Familie geeignet ist. Wer den Klassiker von 1939 mag, wird diesen Film lieben, denn mit seiner plötzlichen Wende wird dieser Film nicht langweilig und bleibt reizvoll und spannend bis zum Schluss.

Die fantastische Welt von Oz, USA 2013

Regie:             Sam Raimi
Drehbuch:       Mitchell Kapner, David Lindsay-Abaire.
Kamera:          Peter Deming
Mit James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz, Michelle Williams, Zach Braff
Disney, 130 Minuten

Quelle: filmfutter.com

Das offizielle Plakat

Andere Pressestimmen:
„Die fantastische Welt von Oz“ ist die prächtige Vision einer Märchenwelt in spektakulären 3D-Bildern, aber auch eine liebevoll erzählte Geschichte vom tröstlichen Zauber der Illusionen und von der Magie echter Freundschaft.“ (Filmstars.de)

„Die fantastische Welt von Oz“ ist ein Hollywood-Spektakel, mit den üblichen Showdowns und Effekten und der unvermeidlichen Filmmusik von Danny Elfman – inzwischen ist sowas dann, leider, Dutzendware.“ (süddeutsche.de)

Eine 15-Jährige zwischen den Promis der Politik

Ich stehe vor dem Deutsche Bank Forum im Herzen von Berlin. Mit großen Augen schaue ich mir beeindruckt die großen Schilder an, worauf „Roland Berger Stiftung – Preis für Menschenwürde“ steht. Es ist der 22. November. Heute findet nach langem Warten die Preisverleihung des Roland Berger Preises für Menschenwürde statt.

Verleihung ROLAND BERGER PREIS FÜR MENSCHENWÜRDE in Berlin am 22.11.2011
Über die edlen Drehtüren betrete ich die große, feierlich geschmückte Eingangshalle. Was ich zu Gesicht bekomme ist, dass sich dort viele gutgekleidete Leute befinden. Um sie herum zahlreiche Kellnerinnen, die ihnen ständig etwas zu Essen oder Trinken anbieten.
Wir, die anderen Stipendiaten und ich, melden uns beim Gästecounter an und begeben uns in den großen Saal, in der die Preisverleihung stattfinden soll. Weiterlesen

„Ich bin dafür die Richtige!“ – ein Interview mit Laura Luther, der Giraffe Gaby


dsc001971Es ist acht Uhr abends, die Proben sind vorbei und alle Stipendiaten entspannen sich auf ihren Zimmern – oder lernen noch für die Schule. Wir haben allerdings noch etwas vor: Gaby, die Giraffe, oder eher ihre menschliche Darstellerin, hat sich bereit erklärt, uns heute Abend noch ein Interview zu geben. Ein bisschen unsicher ist sie schon, aber dieses Interview wird wohl nur das erste von vielen im kommenden halben Jahr sein. Als eine der hessischen Hauptdarstellerinnen des Musicals „Die Konferenz der Tiere“ wird ebenso viel Aufmerksamkeit wie Arbeit auf sie zukommen. Weiterlesen

Interview mit dem Komponisten Johannes Wulff-Woesten

Reporter: Wie sind Sie zu dem Beruf Komponist gekommen?

Wulff-Woesten: Ich habe schon als Kind mit dem Komponieren begonnen. Zuerst spielte ich Geige und später habe ich Klavier gelernt. Für Kinder in einem Kinderchor habe ich einige Stücke geschrieben, da mich die Kantorin des Chors darum bat. Später habe ich mich auf das Klavierspielen konzentriert und ich habe an der Musikhochschule in Weimar Komposition, Dirigieren und Klavier studiert.

Reporter: Wie schafft man es, neue Stücke zu kreieren?

Wulff-Woesten: Am Anfang braucht man eine Idee und ein Thema, mit dem man etwas ausdrücken möchte. Man muss sich überlegen, mit welchen musikalischen Mitteln man ein Stück gestaltet. Mir wurde bei eurem Stück das Buch „Die Konferenz der Tiere“ vorgegeben und mir wurde gesagt, dass ich etwas Musicalähnliches für euch schreiben sollte. Ich wollte mich nicht genau an ein Musical festklammern, also habe ich die Stile Slapstick und Filmmusik gewählt und somit etwas leicht Musicalähnliches komponiert.

Reporter: Was hat Sie dazu inspiriert, dieses Musical zu komponieren?

Wulff-Woesten: Mich inspirierte unter anderem die Grundidee des Stückes und die politische Botschaft, die Welt zu retten. Außerdem gibt es in dem Stück viele Charaktere, die man inszenieren kann.

Reporter: Arbeiten Sie oft mit Kindern zusammen?

Wulff-Woesten: Leider nicht. In der Semperoper arbeite ich mehr mit Profisängern und manchmal auch mit Studenten.

Reporter: Haben Sie schon einmal ein vergleichbares Projekt gemacht?

Wulff-Woesten: Nein, aber als Kind habe ich für einen Chor ähnliche Stücke komponiert.

Reporter: Wie lange dauert es, so ein Musical zu komponieren?

Wulff-Woesten: Ich habe für beide Teile des Musicals jeweils ein Vierteljahr gebraucht. Da ich noch die Instrumentation hinzufügen musste, hat es insgesamt ein Jahr gedauert.

Reporter: Worin unterscheiden sich Kindermusicals von „normalen“ Musicals?

Wulff-Woesten: Meistens unterscheiden sich diese beiden Arten nicht sehr von einander. Jedoch sind Kindermusicals ursprünglicher, natürlicher, farbiger und abwechslungsreicher. Außerdem gibt es in eurem Stück sehr viele Chöre, wohingegen es in „normalen“ Musicals und Opern nur einen Chor gibt. Bei Kindern muss man beim Komponieren zudem mehr auf die Stimmlagen achten.

Reporter: Sind Sie jetzt eigentlich schon fertig mit dem Komponieren?

Wulff-Woesten: Ich bin fast fertig, nur die Instrumentation muss noch hinzugefügt werden.


Ferienakademie Hormersdorf 2011 – Projekt „Konferenz der Tiere“

Seit Juni 2011 nehmen die Stipendiaten des FairTalent-Programms das Projekt in Angriff, ein eigenes Theaterstück zu produzieren. Dabei wird unter professioneller Anleitung der Semperoper Dresden eine eigene Version von Erich Kästners Klassiker „Die Konferenz der Tiere“ als tierische Revue auf die Bühne gebracht. In der letzten FairTalent-Ferienakademie im Juli wurde die vorläufige Rollenverteilung festgelegt und erste Tänze und Lieder einstudiert. Doch bevor die praktische Arbeit begann, mussten die Regisseurin Therese Schmidt und ihr Team aus der Semperoper bei den angehenden Schauspielern erst Hand anlegen. Die anfänglichen Versuche gestalteten sich schwierig, doch man sieht die Fortschritte bei jedem Einzelnen von Tag zu Tag. Weiterlesen